Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein für Horst und Umgegend e.V.

Emil-Nolde-Straße 31  ⋅  25358 Horst (Holst.)  ⋅  Tel. 0 41 26 - 25 61

Haus & Grund Horst e.V.

Emil-Nolde-Straße 31

25358 Horst (Holst.)

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Oktober

 

Tulpenzwiebeln stecken

Im Oktober können noch Tulpenzwiebeln gesteckt werden. Die ideale Pflanztiefe liegt bei 8 cm. In wühlmausgefährdeten Gärten empfiehlt sich die Pflanzung in Schutzkörbe aus Draht.

 

Laub aus dem Teich fischen

Fischen Sie im Herbst möglichst täglich die abfallenden Blätter mit einem Kescher aus dem Teich oder bedecken Sie die Wasseroberfläche mit einem engmaschigen Netz, damit das Falllaub nicht auf den Teichgrund sinken kann. Die verrottenden Blätter verändern sonst das biologische Gleichgewicht im Becken und reichern das Wasser unnötig mit Nährstoffen an.

 

Schorfige Äpfel

Auch wenn immer wieder einmal das Gegenteil zu lesen ist: Langjährige Untersuchungen haben ergeben, dass schorfige Äpfel keine gefährlichen Pilzgifte (wie zum Beispiel Aflatoxin) enthalten. Achten Sie beim Verwerten zu Saft, Most oder Kompott trotzdem darauf, dass Sie vorwiegend gesunde Früchte verwenden. Stark verschorfte Äpfel sind weder zum direkten Verzehr noch zur Verwertung geeignet, da sie geschmacklich und von den Inhaltsstoffen her minderwertig sind. Hier sollten Sorte und Standort überprüft werden.

 

Sommermargeriten verpflanzen

Sommermargeriten sollten alle drei bis vier Jahre verpflanzt werden, da Wurzelausscheidungen zu Wachstumsdepressionen führen können. Bis Ende Oktober ist noch Gelegenheit, den Pflanzen einen neuen Standort zuzuweisen, andernfalls verschieben Sie die Aktion besser ins Frühjahr.

 

Lebensräume für Tiere

Im Zuge der Aufräumarbeiten im Garten bieten sich viele Gelegenheiten, Lebensraum und Unterschlupf für Tiere zu schaffen. So finden viele Insekten im Laub unter Hecken und Sträuchern ihr Winterquartier. Ohrwürmer sowie einige Bienen- und andere Insektenarten überwintern gern in hohlen Stängeln. Abgeschnittene Zweige und holzige Staudenteile in einer Gartenecke aufgehäuft bieten Unterschlupf für Igel und Spitzmäuse.

 

November

 

Herbstlaub

Herbstlaub ist kein Müll! Die Laubdecke schützt Boden und Pflanzen. Störendes Laub (etwa auf dem Rasen) kann kompostiert werden. Gute Humusbildner sind Hainbuchenblätter. Nur langsam verrotten dagegen Eichenlaub sowie Kiefern- und Fichtennadeln. Für das sich weniger gut zersetzende Herbstlaub kann ein Dauerkomposthaufen errichtet werden, der die Möglichkeit bietet, Laubkompost als Torfersatz zu entnehmen.

 

Staudenpflanzung

Stauden können grundsätzlich auch im Herbst gepflanzt werden. Weniger geeignet sind allerdings Herbstanemonen und Gräser. Auch alle anderen Pflanzen, die im Herbst bereits eingezogen sind, sollten Sie erst im Frühjahr kaufen, wenn die Arten beginnen auszutreiben.

 

Wurzelschnittlinge von Himbeeren

Bei offenem Wetter können Himbeeren durch Wurzelschnittlinge vermehrt werden. Dazu werden 10 cm lange Wurzelabschnitte mit den Knospen nach oben flach in ein Pflanzbeet mit lockerer Erde gelegt und vollständig, aber nur dünn mit Boden abgedeckt. Brombeeren vermehren Sie einfach, indem Sie die Enden langer Ruten mit Erde bedecken oder mit einem Stein beschweren. Bis zum Frühjahr haben die Triebe bereits Wurzeln geschlagen und können abgetrennt und umgesetzt werden.

 

Stallmist für das Gemüsebeet

Wenn Sie Ihrem Gemüsegarten etwas Gutes tun wollen, können Sie bei der herbstlichen Bodenbearbeitung alle 2 bis 3 Jahre Stallmist (1 bis 5 kg/m2) flach einarbeiten. Die Maßnahme verbessert die Fruchtbarkeit und Struktur des Bodens und führt wichtige Nährstoffe zu.

 

Bodenanalyse

Eine Bodenanalyse sollten Sie etwa alle drei Jahre durchführen, um einen versteckten Mangel oder Überschuss an Nährstoffen erkennen zu können. Mangelernährte Pflanzen weisen nicht immer für den Laien eindeutig erkennbare Symptome auf. Oft äußert sich ein Mangel nur in einem verminderten Ertrag oder in einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Schaderregern, insbesondere Pilzen. Auch mit Nährstoffen überversorgte Pflanzen bleiben häufig in ihrem Wachstum zurück oder sind anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.

 

Dezember

 

Pflanzungen im Dezember

Beim Pflanzen im Dezember achten Sie darauf, alle Aktivitäten nur bei frostfreiem Wetter durchzuführen. Das Gleiche gilt auch für den Schnitt! Außerdem sollten Sie für einen guten Bodenschluss sorgen, das heißt, nach dem Pflanzen die Erde leicht antreten und gut angießen.

 

Obstgehölze

Falls Sie sich angesichts der im Jahresverlauf auftretenden Krankheiten und Schädlinge Gedanken um die Lebenserwartung Ihrer Obstgehölze machen, sei Ihnen gesagt, dass dabei viele Faktoren buchstäblich eine tragende Rolle spielen, so auch die Art der Unterlage. So beträgt die Lebenserwartung vom Apfel, auf Sämling veredelt, deutlich über 60 Jahre; auf der Unterlage M 9 allerdings nur ca. 15 Jahre, wobei die Fruchtqualität im Alter nachlässt. Ähnliches gilt für die Birne: Die Lebensdauer einer auf Sämling veredelten Mostbirne kann über 100 Jahren liegen. Auf Quitte veredelt werden sie aber selten älter als 25 -30 Jahre.

 

Weihnachtssternkauf

Weihnachtssterne sind ein natürlicher Adventsschmuck. Achten Sie beim Kauf der Pflanzen darauf, dass sie nicht im Freien gestanden haben und gesunde Blätter besitzen. Beim Transport und in der Wohnung vertragen sie weder Kälte noch Zugluft, ebenso keine Staunässe. Übrigens: Blaue oder glitzernde Weihnachtssterne sind keine neuen Zuchtformen, sondern mit Farbe besprüht! Zur natürlichen Farbe gehören neben den roten auch die panaschierten und cremeweißen Blätter.

 

Weihnachtsbaum einpflanzen

Wenn Sie Ihren Weihnachtsbaum nach den Feiertagen nicht einfach entsorgen wollen, können Sie auch einen „lebenden“ Baum erwerben und diesen dann in den Garten pflanzen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass er einen großen, festen Wurzelballen besitzt, der von einem Ballentuch umspannt ist. Pflanzen Sie den Baum samt Tuch in ein Gefäß und halten Sie den Ballen immer mäßig feucht. Nach den Feiertagen sollten Sie ihn dann bei frostfreiem Boden so rasch wie möglich an seinen zugedachten Standort auspflanzen. Aber bitte beachten Sie das natürliche Wachstum des Gehölzes bei der Standortauswahl.

 

Winterschutz für empfindliche Pflanzen

Pflanzen aus wärmeren Regionen benötigen oft einen Winterschutz aus Koniferenzweigen, Stroh oder Laub, um den mitteleuropäischen Winter zu überdauern. Dabei sind die häufigsten Schadursachen Staunässe, Eiswinde und Kahlfröste. Achten Sie also schon beim Pflanzen auf gut durchlässigen Boden (eventuell Kiessand oder Schotter einarbeiten) und einen windgeschützten Standort. So kommt mancher Mittelmeerbewohner selbst in Norddeutschland am richtigen Standort gut über den Winter.

 

Alle Gartentipps wurden uns freundlicherweise von der Ulmer online Redaktion zur Verfügung gestellt.

 

Impressionen

Gartenimpressionen

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