Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein für Horst und Umgegend e.V.

Emil-Nolde-Straße 31  ⋅  25358 Horst (Holst.)  ⋅  Tel. 0 41 26 - 25 61

Haus & Grund Horst e.V.

Emil-Nolde-Straße 31

25358 Horst (Holst.)

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April

 

Fichtengallläuse

Ursache für die ananasartigen Gallen ist die Saugtätigkeit der auf dem Baum überwinternden Fichtengallläuse. Diese sind insbesondere durch ihre Wachswolle leicht zu erkennen. Eine wichtige Gegenmaßnahme ist das Absammeln der Gallen.

 

Bärlauch im Garten ansiedeln

Wenn Sie eine schattige Stelle im Garten haben, die nicht zu trocken ist, sollten Sie dort Bärlauch (Allium ursinum) anpflanzen. Die mit dem Knoblauch, der Zwiebel und dem Porree verwandte Pflanze lässt sich jetzt ernten und zu einer schmackhaften Kräuterbutter verarbeiten. Für diesen Zweck eignet sich übrigens auch die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata), ein genügsames Unkraut, das sich gern in trockenen, halbschattigen Gartenecken ansiedelt.

 

Strauchbeeren mulchen

Wo noch nicht geschehen, kann jetzt noch organisches Material als langsam fließende Nährstoffquelle ausgebracht werden. Geeignet sind neben Stroh auch Trester und Rindenmulch (erst ab dem zweiten Standjahr). Bei Stroh kann es wegen dem weiten C:N–Verhältnis zu Stickstoffmangel kommen; hier ist eine Beigabe von Hornspänen sinnvoll.

 

Staudenbeete anlegen

Wer ein Staudenbeet anlegen möchte, hat dazu jetzt eine gute Gelegenheit. Achten Sie bei der Pflanzenauswahl darauf, dass nicht alle Arten gefüllte Blüten haben, damit Bienen und Schmetterlinge genügend Nahrung finden. Viele Staudengärtnereien halten heute ein breites Angebot an Wildstauden bereit. So können Sie Ihren Garten auf ganz natürliche Weise verschönern. Sehr gut geeignet sind auch sogenannte Staudenmischpflanzungen – Erkundigen Sie sich bei Ihrem Staudengärtner.

 

Steckzwiebeln setzen

Auch in höheren Lagen müssen Steckzwiebeln bis Ende April im Boden sein. Haselnussgroße Zwiebeln bringen die besten Ergebnisse. In schweren Böden darf die Pflanztiefe nicht mehr als 1 cm betragen. Steckt man zu tief, ist mit Schossern zu rechnen. Achten Sie auf einen Reihenabstand von mindestens 15 cm.

 

Mai

 

Sonnenbrand an Jungpflanzen vorbeugen

Jungpflanzen von selbst angezogenen Sommerblumen und von Gemüse dürfen nicht gleich der prallen Sonne ausgesetzt werden, sonst bekommen die Pflänzchen einen Temperaturschock und dazu vielleicht noch einen Sonnenbrand. Stellen Sie die Setzlinge daher bei trübem Wetter an einen geschützten Platz ins Freie, damit sie sich langsam akklimatisieren können.

 

Gemüseaussaaten

Diesen Monat können folgende Gemüsearten im Freiland ausgesät werden: Chicorée, Löwenzahn, Radicchio, Möhren, Petersilie, Buschbohnen, Stangenbohnen, Feuerbohnen, Kürbis, Gurke, Zuckermais, Markerbse, Zuckererbse, Spargelerbse. Auch Radieschen und Rettich. Bei diesen Arten sollten Sie auf schossfeste Sommersorten achten. Erbsen, Bohnen und Mais sollten vor der Aussaat eine Stunde in lauwarmem Wasser vorquellen. Das beschleunigt das Keimen.

 

Jungpflanzenanzucht

Ab Mitte des Monats kann im Gewächshaus, im Frühbeetkasten oder im Folientunnel, aber auch auf der Fensterbank mit der Jungpflanzenanzucht für Gemüse begonnen werden. Die Anzuchtschalen, meist aus Kunststoff, sollten Sie vorher gut reinigen, um Pilzerkrankungen vorzubeugen.

 

Pflanzzeit für Wasserpflanzen

Wasserpflanzen werden nur zwischen Ende April und Oktober gehandelt. Jetzt ab Mai ist die richtige Pflanzzeit. Nun lässt sich auch feststellen, welche Pflanzen den Winter in der Gärtnerei lebend überstanden haben und welche nicht. Verwenden Sie zum Pflanzen nur nährstoffarme Substrate wie Kies oder Sand, denn ein Gartenteich wird durch Mutterboden und Humus schnell überdüngt.

 

Salat

Etwa bis in den Juni hinein finden sich an den Trieben von Pappeln gallenartige Wucherungen der Salatwurzellaus. Die hier schlüpfenden Läuse fliegen dann zum Salat, wo sie die Wurzel schädigen. Um die Schäden an Ihren Salatpflanzen zu minimieren, sollten Sie den Salat so anbauen, dass Sie ihn noch bis zur Hauptflugzeit im Mai/Juni ernten können. Auch beim Anbau im August ist der zu erwartende Schaden gering.

 

Juni

 

Eingerollte Blätter an Tomaten

Wenn sich bei den Tomatenpflanzen die untersten Blätter rollen, kann dies auf ein hohes Nährstoffangebot oder auf Stoffwechselstörungen hinweisen, die sich jedoch meist nicht auf den Ertrag auswirken. Achten Sie weiterhin auf eine gleichmäßige Wasserversorgung und vermeiden Sie eine Überdüngung. Tomaten, die überdacht in einem Gewächshaus oder anderweitig gut geschützt gegen Blattnässe kultiviert werden, sind weniger anfällig gegen die Braunfäule und andere typische Erkrankungen der Tomate.

 

Möhren vereinzeln

Stehen Ihre Möhren zu dicht in der Reihe, entwickeln sie sich langsamer und sind anfälliger für Blattkrankheiten. Daher sollten Sie die Bestände so vereinzeln, dass zwischen zwei Pflanzen 2 bis 3 cm Abstand sind. Wer sich diese Arbeit ersparen möchte, der verwendet Saatbänder oder setzt pilliertes Saatgut ein. Ein Kulturschutznetz schützt vor einem Befall durch Möhrenminier- und Möhrenfliege.

 

Fruchtfall an Obstbäumen

Beim Junifall stoßen die Obstbäume in der Regel einen Teil der angesetzten Früchte ab. Besonders bei Apfelbäumen mit gutem Behang empfiehlt sich anschließend eine Handausdünnung, bei der man pro Fruchtstand nur 1 bis 2 Früchte belässt. Im Idealfall hängen die Früchte 15 bis 20 cm auseinander. Nutzen Sie diese Ausdünnungsmaßnahme auch als eine erste Vorsortierung am Baum, um beschädigte Früchte (zum Beispiel durch Schorf, Apfelwickler, Fraßschäden), die den Baum ohnehin nur belasten würden, zu entfernen.

 

Äpfel ausdünnen

Die Fruchtzahl pro Baum in guten Lagen muss noch reguliert werden. Wenn der sogenannte Junifall abgeschlossen ist, kann beim Apfel noch mit der Hand ausgedünnt werden, das heißt, bei Sorten mit zu hohem Fruchtansatz werden überschüssige Früchte von Hand entfernt. Je früher dies geschieht, desto besser ist es für die Blütenbildung im nächsten Jahr. Äpfel sollten so vereinzelt werden, dass pro Fruchtstand bei kleinfrüchtigen Sorten wie Rubinette oder Elstar eine Frucht und bei großfrüchtigen Sorten wie Boskoop oder Jonagold zwei Früchte bleiben. Bei dieser Maßnahme kann schon eine Vorsortierung am Baum vorgenommen werden, das heißt, man kann beschädigte und ungünstige Früchte direkt entfernen.

 

Bewässerung leichter Böden

In manchen Jahren kann es im Juni schon sehr heiß werden, sodass besonders auf leichten Böden bewässert werden muss. Aber übertreiben Sie das Gießen und Sprengen nicht, denn erstens fördern Sie dadurch auch konkurrierende Wildkräuter und zweitens werden gerade auf leichten Böden bei starker Bewässerung die Nährstoffe (besonders Stickstoff) mit ausgewaschen. Verwenden Sie zum Wässern kein wertvolles Trinkwasser. Eine Regenwasserzisterne liefert billiges, weiches Gießwasser. Besonderer Tipp: An den Boden und das Klima angepasste Pflanzen müssen seltener gewässert werden.

 

Alle Gartentipps wurden uns freundlicherweise von der Ulmer online Redaktion zur Verfügung gestellt.

 

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